Archiv der Kategorie: Travel

Interrail 2019: Kiel – Frederikshavn

Heute stand die Reise von Kiel nach Frederikshavn an. Mit 7 Stunden Reisezeit war es etwas kürzer als am Mittwoch, aber trotzdem noch ein rechtes Stück. Zuerst ging es nach Rendsburg, wo eine sehr spannende Eisenbahnbrücke steht.

Eisenbahnbrücke bei Rendsburg

Die nächste Etappe führte nach Aarhus. Eigentlich sollte der Zug aus zwei Kompositionen bestehen, aber eine davon ging irgendwo verloren oder vergessen. Auf jeden Fall stand dann nur eine Zugkomposition da und die Wagen waren komplett überfüllt. Man konnte kaum einsteigen, es herrschten Zustände wie in der Londoner Tube bei Rush Hour… Diese Etappe dauerte drei Stunden, doch zum Glück stiegen die meisten Leute in Fredericia aus. Anschliessend hatte ich ein ganzes Viererabteil für mich alleine. Doch der erste Teil bis Fredericia dauerte ganze zwei Stunden. Und durch den überfüllten Zug dauerte die Passkontrolle an der Grenze zu lange und wir hatten anschliessend auch noch zehn Minuten verspätung. Während der Kontrolle mussten einige Personen aussteigen, damit die Zöllner sich durch die Menschenmenge quetschen konnten. Und bei jeder Station gab es ein riesen Chaos, falls jemand aussteigen wollte, oder jemand in den bereits übervollen Wagen einsteigen wollte.

Frederikshavn

Der Rest der Fahrt verlief ohne weitere Zwischenfälle. Nach Aarhus ging es weiter nach Aalborg, wo es dann der Zug nach Frederikshavn fuhr. Erstaunlicherweise ist die Elektifizierung der Eisenbahn in Dänemark und Teilen Deutschlands noch nicht so weit fortgeschritten. Auf allen vier Abschnitten meiner heutigen Reise gab es keine Oberleitungen und wir fuhren mit einem Dieselzug. Da fragt man sich dann auch wieder, wie umweltfreundlich das Bahnfahren ist…

Fähren der Stena Line

Morgen geht es dann mit der Fähre nach Oslo. Anhand der Karte sieht die Strecke sehr interessant aus, vor allem der Schluss wo die Strecke langsam ins Landesinnere führt. Doch natürlich habe ich wieder mal Wetterglück und es ist Regen angesagt, sowohl am Morgen wenn ich auf die Fähre gehe wie auch am Abend, wenn ich in Oslo ankomme.

Interrail 2019: Kiel

Heute hatte ich einen Tag Zeit, Kiel etwas zu erkunden. Da die Stadt selbst nicht so viel zu bieten hat, fuhr ich an den Strand nach Laboe.

Strand in Laboe

Aber natürlich hat es geregnet… Entsprechend war der gesamte Strand menschenleer. Auf dem Rückweg nahm ich die Fähre anstatt dem Bus. Aber das Wetter war noch immer nicht so berauschend.

Fähre nach Kiel

Auf der Fahrt sahen wir noch ein Schiff der deutschen Marine, das zurück fuhr. Zurück in Kiel bin ich noch ein wenig die Stadt anschauen gegangen. Aber da Kiel im zweiten Weltkrieg stark bebombt wurde, gibt es keine wirkliche Altstadt. Auf der Karte fand ich ein „Schloss“, aber dieses war nicht sehr berauschend.

Schloss Kiel

Morgen geht es nun weiter nach Dänemark und von dort dann mit der Fähre nach Oslo.

Interrail 2019: Zürich – Kiel

Heute startete meine Reise mit einer neunstündigen Zugfahrt quer durch ganz Deutschland. Die Fahrt war ereignislos und wir kamen mit nur einigen Minuten Verspätung in Kiel an.

Frankfurt am Main
Hamburg

Die Unterkunft ist sehr klein aber dadurch auch sehr sympatisch. Heute war ich nur ganz kurz in der Stadt, morgen habe ich dann den ganzen Tag Zeit, die Stadt zu erkunden.

Kiel

Interrail 2019: Prolog

Nachdem ich gestern meine letzte Prüfung für dieses Semester geschreiben habe, bleiben mir nun etwas mehr als drei Wochen Zeit für Ferien. Ich werde mit dem Zug durch Deutschland und Dänemark fahren, um mich dann mit der Fähre weiter nach Oslo zu begeben. Nach Aufenthalten in Bergen und Stavanger geht es dann wieder zurück via Fähre, Dänemark und Deutschland.

Während meinen Ferien versuche ich, regelmässig etwas hier auf dem Blog zu schreiben und einige Fotos zu zeigen. Wie z.B. vom wunderbaren Sonnenuntergang gestern Abend in Zürich.

Interrail 2016: Hamburg

Von Montag bis heute Mittwoch war ich in Hamburg. Ist zwar eine schöne Stadt (auch viel Verkehr), aber es war wieder viel zu heiss.

Die Reise am Montag verlief problemlos und erst der Zug von Flensburg nach Hamburg hatte Verspätung. Obwohl ich den ganzen Tag genau nichts gemacht habe (ausser zwölf Stunden herumgesessen), war ich am Abend recht müde. Heute nun acht Stunden Zug fahren von Hamburg nach Hause.

Zum Zeitpunkt als ich diesen Text schreibe (irgendwo zwischen Karlsruhe und Baden-Baden), hat der ICE bereits ca. 20 Minuten Verspätung, beim letzten Bahnhof waren es noch 15 (in Hamburg noch nur fünf). Mal schauen, wie viel es bis Basel sind…

Das war es nun mit meiner Interrail Reise und am Montag geht es wieder mit dem Studium weiter.

Interrail 2016: Stockholm

Ich war nun Donnerstag bis heute Montag in Stockholm, nun geht es mit dem Snabbtåg weiter nach Hamburg. Nur 12 Stunden und 3 mal umsteigen.

Von Stockholm war ich etwas enttäuscht. Es ist zwar eine schöne Stadt, aber irgendwie habe ich mehr erhofft. In gewissen Stadtteilen gibt es einige schöne Häuser, auch die Altstadt ist nett anzusehen, aber die Stadt wirkt recht hektisch, mit recht viel Verkehr und sehr vielen Personen auf den Strassen (ausser am Sonntag Morgen, da waren die Strassen menschenleer). Ich kann aber nicht wirklich sagen, was ich anders erwartet hatte…

Ich habe insgesamt drei Walking Tours gemacht, eine auf jeder der drei „wichtigen“ Inseln. Diese waren meist sehr unterhaltsam und interessant, mit sehr vielen Geschichten.

Interrail 2016: Katrineholm

Von Mittwoch auf Donnerstag war ich in Katrineholm. Die Unterkunft war in der Nähe eines Sees gelegen, jedoch etwa drei Kilometer vom Bahnhof entfernt. Am Donnerstag bin ich dann nach Stockholm weiter gefahren. In Schweden ist es jeweils recht kompliziert, wo Interrail jetzt gültig ist und wo nicht, da die Eisenbahnlinien von dutzenden verschiedenen Firmen betrieben werden. Und jede hat andere Ticketsysteme und Regelungen betreffend Interrail…

In den letzten Tage habe ich das Buch „der hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ gelesen. Dabei war es sehr interessant, dass ich jenste der Schauplätze Schweden bereits besucht hatte bzw. sehr nahe daran war (z.B. hielt der Zug in Flen, wo der Protagonist aufgewachsen ist).

Interrail 2016: Tranås

Von Montag bis heute Mittwoch war ich in Tranås unterwegs. In der Nähe des Ortes liegen zwei Seeen (Plural von See?), die ich anschauen ging. Leider waren sie etwas weg vom Zentrum und ich bin gestern etwas 20 km gelaufen. Der erste war nicht wirklich speziell, aber der zweite war recht schön. Leider wurde es dann bereits dunkel und ich hatte nicht mehr viel Zeit bei diesem…

Heute fahre ich nach Katrineholm, doch einer der Züge hatte Verspätung, weshalb ich den Anschluss verpasst habe und fast eine Stunde warten musste.

Interrail 2016: Varberg

Gestern Nachmittag kam ich in Varberg an, welches sehr schön am Meer gelegen ist. Die Unterkunft war in einem ehemaligen Gefängnis in einer ehemaligen Festung direkt am Meer untergebracht. Die Zimmer befanden sich in den Zellen und waren deshalb entsprechend klein, aber insgesamt war es recht gemütlich. Einzig bei der Ankunft hat es etwas gehapert, als der Schlüssel nicht wie angegeben in der Schlüsselbox bereit lag.

Heute geht es nun weiter nach Tranas.

Interrail 2016: Malmö

Die Reise nach Malmö verlief ohne Probleme, alle Züge waren mehr oder weniger pünktlich. So hatte ich auch noch kurz Zeit, in Flensburg etwas die Stadt anschauen zu gehen. Obwohl man unterwegs eigentlich nichts macht, war ich am Ende trotzdem recht müde.

Da ich bereits das letzte Mal in Malmö war, ging ich nicht mehr gross die Stadt anschauen, zumal ich auch am nächsten Morgen wieder auf den Zug nach Varberg musste. Ich war recht erstaunt, wie gut ich mich noch auskannte und mich an recht unwichtige Details erinnerte.