Archiv des Autors: Benjamin

Interrail 2019: Bergen Tag 2

Wie gestern bin ich heute mit dem Bus in die Region gefahren. Heute war das Ziel die Spitze einer der vorgelagerten Inseln/Inselketten. Mit dem Bus bin ich bis nach Hellesøy gefahren. Die Fahrt dahin war bereits sehr schön, mit vielen kleinen Fjorden und Seen.

Fahrt nach Hellesøy

In Hellesøy angekommen bin ich bis an die Nordspitze der Insel gelaufen. Der Weg war zu Beginn noch sehr gut ausgestaltet, doch mit der Zeit musste man immer mehr darauf achten, nicht in irgendwelchen Pfützen/Seen/Moore zu versinken. Auch mit meinen nicht für Wanderungen ausgelegten Schuhen musste ich noch mehr Acht geben. Das hat mehrheitlich auch sehr gut funktioniert, doch etwa 10 Meter bevor ich wieder auf die Strasse gelangte, bin ich doch noch eingesunken…

Leuchtturm an Nordspitze der Insel. Die kleine grüne Kiste stellte sich als Geocache heraus.

Nach dem beschwerlichen Weg an die Spitze wurde ich mit einer schönen Aussicht und einem herzig kleinen Leuchtturm belohnt. Nach dieser kleinen Wanderung machte ich auf dem Rückweg noch einen kurzen Stopp in Ågotnes, wo sich einige Bohrinseln in Bau befinden.

Ågotnes

Interrail 2019: Bergen Tag 1

Heute war der erste Tag in Bergen. Wie gewohnt war Regen angesagt, aber dann war es nur bewölkt… Da die Stadt selbst nicht so viel hergibt und ich gestern Abend bereits das Wichtigste gesehen habe, bin ich heute mit dem Bus in die Region gefahren. Zuerst fuhr ich nach Knarvik, und von dort aus weiter nach Manger. Es gab nicht sehr viel dort zu sehen, aber die Strecke mit dem Bus zu fahren war recht spannend.

Aussicht aus dem Bus
Aussicht aus dem Bus in der Nähe von Knarvik

Interrail 2019: Oslo – Bergen

Heute fuhr ich mit dem Zug von Oslo nach Bergen. Diese Zugstrecke ist sehr bekannt für die grandiose Aussicht. Der Zug war komplett voll, selbst einige Tage vor Abfahrt konnte man keine Tickets mehr für diese Verbindung kaufen. Zum Glück hatte ich bereits einen Platz reserviert. Das Wetter wollte leider nicht so mitspielen und es war während der gesamten Fahrt stark bewölkt und zeitweise regnete es auch.

Der Beginn der Reise war noch nicht so spektakulär, etwas Wald und ab und zu ein Dorf. Nach einigen Stunden wurde es aber spannender. Regelmässig fuhren wir entlang von Seen, und man sah bemerkenswert wenige Häuser. Dann führte die Strecke in die Berge. Die höchste Station war Finse mit 1222 Metern über Meer. Die Landschaft erinnerte mich ein wenig an die Strecke über den Gotthardpass. Die Vegetation war recht karg, es gab keinerlei Bäume.

Sicht aus dem Zug

Anschliessend führte die Strecke wieder zurück auf Meereshöhe, die Bäume kamen langsam wieder zurück, und wir fuhren an weiteren Seen entlang. Auf dieser Seite gab es vermehrt Berge im Hintergrund und man merkte, dass man in einer anderen Region als Oslo angekommen war. Die Strecke war tatsächlich sehr sehenswert, auch wenn das Wetter nicht so mitgespielt hatte.

Interrail 2019: Oslo Tag 4

Heute war mein letzter Tag in Oslo. Das Wetter war, im Wetterbericht wie auch in echt, sehr schön und sonnig. Das Ticket für den öffentlichen Verkehr beinhaltete auch die Fähren zu den vorgelagerten Inseln im Oslofjord und ich nutzte die Gelegenheit, diese zu erkunden. Die Inseln waren nicht sehr gross und so hat man die meisten innerhalb von ein bis zwei Stunden komplett erkundet. Auf den Inseln gab es viele kleine, hübsche Häuschen, die vermutlich hauptsächlich als Ferienhäuser verwendet werden.

Lindøya

Am Abend fuhr ich mit der Metro zu einem nahe gelegenen See. Es gab dort sehr viele Einheimische, die um den See gejoggt sind. Der See sah sehr hübsch aus und ich blieb bis Sonnenuntergang dort. Dieser war dann leider nicht sehr spektakulär…

Sognsvann

Interrail 2019: Oslo Tag 3

Heute ging es „in die Berge“. Mit der U-Bahn (auch wenn der Grossteil der Strecke überirdisch ist) ist man in etwas mehr als einer halben Stunde auf einem nahegelegenen Hügel (immerhin fast 500 Meter über Meer), auf dem man im Winter Ski fahren kann. Auch gibt es eine Skisprungschanze, die man sogar von der Stadt aus sehen kann. Und entsprechend hat man vom Hügel aus eine grandiose Aussicht auf Oslo und den Oslofjord.

Skisprungschanze bei Holmenkollen

In der Nähe des Skigebiets hat es einen wunderbaren kleinen See, doch leider steht eine riesengrosse Mobilfunkantenne dahinter…

Øvresetertjern

Am Morgen nahm ich noch an einer Free Walking Tour durch Oslo teil, bei der man vieles über die Geschichte von Oslo erfuhr.

Sofienbergparken

Interrail 2019: Oslo Tag 2

Nachdem ich gestern im Westen von Oslo unterwegs war, war heute der Osten an der Reihe. Der Wetterbericht hatte für den ganzen Tag Regen vorausgesagt. Doch glücklicherweise war es den ganzen Tag lang schönes Wetter und erst am Abend kam ein kurzes Gewitter vorbei.

Opernhaus Oslo

Begonnen habe ich beim Ratshaus und dem Opernhaus von Oslo. Letzteres ist ein sehr spannendes Gebäude. Man kann auf dem gesamten Dach herum laufen und hat eine schöne Aussicht auf die Stadt.

Sørenga

Weiter ging es in das Quartier Sørenga. Wie gestern Tjuvholmen ist Sørenga ein neu gestaltetes und gebautes Quartier, mit sehr modernen Gebäuden. Teile des Quartiers befinden sich noch immer im Bau und es waren nicht viele Leute anzutreffen. Dies könnte aber auch einfach daran liegen, dass das Wochenende vorbei ist. Von Sørenga aus hatte man auch einen sehr schönen Ausblick auf den „Barcode“, eine Reihe von relativ neuen Hochhäusern.

Barcode

Anschliessend besuchte ich noch kurz den Ekebergparken, der einige sehr interessante Skulpturen beherbergt. Weiter ging es dann auf die Insel Ulvøya. Es gab dort zwar nicht so viel zu sehen, war aber eine hübsche kleine Insel.

Blick auf Ulvøya
Oslo Domkirke kurz vor dem Gewitter

Interrail 2019: Oslo Tag 1

Heute hatte ich den ersten Tag in Oslo. Ausnahmsweise war das Wetter einmal gut ;). Ich habe einige interssante Orte in der Stadt besucht, wie z.B. den Hauptbahnhof und das Königliche Schloss.

Strasse zum Schloss

Ich machte auch noch einen kurzen Abstecher in den Vigelandsparken mit interessanten Kunstwerken und auf Bygdøy, wo ich zu Mittag ass.

Oslo

Ein sehr spannendes Quartier war Tjuvholmen und das benachbarte Aker Brygge, mit sehr vielen modernen Häusern und komplett Autofrei.

Sicht von Tjuvholmen auf Aker Brygge

Interrail 2019: Frederikshavn – Oslo

Heute bin ich mit der Fähre von Frederikshavn nach Oslo gefahren. Die Reise dauerte wieder etwa neun Stunden, aber auf der Fähre kann man sich gut bewegen und auch ein wenig an die frische Luft, so geht die Zeit viel schneller vorbei. Leider war das Wetter nicht so gut, es hat geregnet und die Sicht war entsprechend schlecht.

Stena Saga

Der letzte Teil der Strecke führte entlang eines Fjords, doch die Sicht war wie gesagt nicht so gut. Kurz nach 18:00 sind wir dann ohne nennenswerte Ereignisse in Oslo angekommen.

Kurz vor Oslo

Interrail 2019: Kiel – Frederikshavn

Heute stand die Reise von Kiel nach Frederikshavn an. Mit 7 Stunden Reisezeit war es etwas kürzer als am Mittwoch, aber trotzdem noch ein rechtes Stück. Zuerst ging es nach Rendsburg, wo eine sehr spannende Eisenbahnbrücke steht.

Eisenbahnbrücke bei Rendsburg

Die nächste Etappe führte nach Aarhus. Eigentlich sollte der Zug aus zwei Kompositionen bestehen, aber eine davon ging irgendwo verloren oder vergessen. Auf jeden Fall stand dann nur eine Zugkomposition da und die Wagen waren komplett überfüllt. Man konnte kaum einsteigen, es herrschten Zustände wie in der Londoner Tube bei Rush Hour… Diese Etappe dauerte drei Stunden, doch zum Glück stiegen die meisten Leute in Fredericia aus. Anschliessend hatte ich ein ganzes Viererabteil für mich alleine. Doch der erste Teil bis Fredericia dauerte ganze zwei Stunden. Und durch den überfüllten Zug dauerte die Passkontrolle an der Grenze zu lange und wir hatten anschliessend auch noch zehn Minuten verspätung. Während der Kontrolle mussten einige Personen aussteigen, damit die Zöllner sich durch die Menschenmenge quetschen konnten. Und bei jeder Station gab es ein riesen Chaos, falls jemand aussteigen wollte, oder jemand in den bereits übervollen Wagen einsteigen wollte.

Frederikshavn

Der Rest der Fahrt verlief ohne weitere Zwischenfälle. Nach Aarhus ging es weiter nach Aalborg, wo es dann der Zug nach Frederikshavn fuhr. Erstaunlicherweise ist die Elektifizierung der Eisenbahn in Dänemark und Teilen Deutschlands noch nicht so weit fortgeschritten. Auf allen vier Abschnitten meiner heutigen Reise gab es keine Oberleitungen und wir fuhren mit einem Dieselzug. Da fragt man sich dann auch wieder, wie umweltfreundlich das Bahnfahren ist…

Fähren der Stena Line

Morgen geht es dann mit der Fähre nach Oslo. Anhand der Karte sieht die Strecke sehr interessant aus, vor allem der Schluss wo die Strecke langsam ins Landesinnere führt. Doch natürlich habe ich wieder mal Wetterglück und es ist Regen angesagt, sowohl am Morgen wenn ich auf die Fähre gehe wie auch am Abend, wenn ich in Oslo ankomme.

Interrail 2019: Kiel

Heute hatte ich einen Tag Zeit, Kiel etwas zu erkunden. Da die Stadt selbst nicht so viel zu bieten hat, fuhr ich an den Strand nach Laboe.

Strand in Laboe

Aber natürlich hat es geregnet… Entsprechend war der gesamte Strand menschenleer. Auf dem Rückweg nahm ich die Fähre anstatt dem Bus. Aber das Wetter war noch immer nicht so berauschend.

Fähre nach Kiel

Auf der Fahrt sahen wir noch ein Schiff der deutschen Marine, das zurück fuhr. Zurück in Kiel bin ich noch ein wenig die Stadt anschauen gegangen. Aber da Kiel im zweiten Weltkrieg stark bebombt wurde, gibt es keine wirkliche Altstadt. Auf der Karte fand ich ein „Schloss“, aber dieses war nicht sehr berauschend.

Schloss Kiel

Morgen geht es nun weiter nach Dänemark und von dort dann mit der Fähre nach Oslo.