Archiv des Autors: Benjamin

IOI Tag 3 – Contest 1

Heute fand der erste Contest-Tag statt mit einigen interessanten Aufgaben. Am Abend fand dann das Mayor’s Dinner mit dem Bürgermeister von Taipeh statt, das aus insgesamt 10 Gängen bestand.

Contest

Contest

Mayor's Dinner

Mayor’s Dinner

IOI Tag 2 – Opening Ceremony

Heute begann die IOI richtig: zuerst machten wir uns in einem Übungscontest mit dem System vertraut, anschliessend fand die Eröffnungszeremonie statt. Die Eröffnungszeremonie wurde durch beeindruckende Darbietungen aufgelockert. Wie üblich wurden viele Reden gehalten, eine unter anderem von Den-Yih Wu, dem Vizepräsidenten von Taiwan. Anschliessend wurde jede Delegation kurz vorgestellt, was bei über 80 Ländern eine gewisse Zeit bracht… Als das Taiwanesische Team an der Reihe war, brach ein regelrechtes Blitzlichtgewitter aus, verursacht durch gut ein halbes Dutzend Fotografen. Die ganze Zeremonie wurde von einem Liveorchester der Universität begleitet.

Liveorchester

Liveorchester

Die mexikanische Delegation

Die mexikanische Delegation

IOI Tag 1 – Zoo

Heute morgen wurden wir von unserem Hotel abgeholt und zum Hotel der IOI gebracht, wo wir auch unsere Guidin das erste Mal trafen. Am Nachmittag ging es dann bereits auf die erste Exkursion in den Zoo, wo wir u.a. Pandas sahen.

Panda

Panda

Taipei 101

Nachdem wir gestern die Goldminen in Jinguashi besucht haben, sind wir heute nun wieder in Teipeh, wo wir auf den Taipei 101 gingen. Wir hatten eine wunderbare Aussicht über die Stadt.

Teipei 101

Teipei 101

Aussicht vom Taipei 101

Aussicht vom Taipei 101

Wandertour um Jiufen

Nachdem wir gestern mit dem Zug nach Jiufen, einem kleinen Dorf nordöstlich von Taipeh, gefahren sind, haben wir heute einen kleinen Ausflug zu Fuss gemacht. Es sollte über einen kleinen „Berg“ (400 m über Jiufen) zu einem kleinen Küstendorf gehen, in dem früher nach Gold gesucht wurde. Wandern bei dem in Taiwan momentan vorherrschenden Klima ist eher anstrengend.

Bereits nach kurzer Zeit sind wir völlig durchgeschwitzt. Als wir dann am Fusse des kleinen Berges standen, wurde es richtig interessant. Der Pfad auf den Berg war stark bewachsen und man lief einem schmalen Pfad entlang durch die auf diesen hinaus ragenden Pflanzen, dazu kamen noch einige kleine Kletterpartien.

Dann begann es zu regnen. Zuerst nur kurz, für fünf Minuten, wie wir uns von den letzten Tagen gewohnt waren. Wie erwartet hörte es kurz darauf wieder auf und wir wanderten weiter dem Gipfel entgegen. Auf dem Weg zum Gipfel regnete es noch einige Male kurz. Oben angekommen assen wir ein kleines Mittagessen und machten uns auf den Abstieg. Dann begann es richtig zu regnen, durchgehend. Nach kurzer Zeit waren wir alle vollkommen durchnässt. Als wir endlich wieder auf einem richtigen Weg waren (der andere wurde mit der Zeit immer mehr zu einem Flüsschen), entschlossen wir uns dazu, zurück nach Jiufen zu gehen und den Rest der Tour nicht zu gehen. Auf dem Weg zurück nahm uns freundlicherweise ein Mann aus der Gegend mit dem Auto mit, so dass wir schneller wieder in unserem Hotel waren.

Zurück im Hotel folgte dann das grosse Trocknen und Feststellung der Schäden. Wie viele Handys, Tablets und co. draufgegangen sind, wissen wir leider noch nicht genau, das wird sich zeigen. Auf jeden Fall haben wir tonnenweise Material zum Trocknen wie z.B. all unsere Kleider, Schuhe, Portemonnaies, Taschen und Pässe. Mal schauen, ob all das Zeug bis morgen wieder trocken ist…

Erster Tag in Taipeh

Heute haben wir das erste Mal richtig Taipeh erlebt. Es ist sehr eindrücklich, all die Unterschiede zum Gewohnten zu sehen. Zum einen die vielfältigen Gerüche; alle paar Meter riecht es wieder komplett anders. Alle paar Meter gibt es wieder einen Essensstand, der „interessante“ Mahlzeiten verkauft. Der Verkehr ist ebenfalls sehr interessant zu beobachten. So ist er zum einen eher chaotisch, zum anderen sind enorm viele Roller unterwegs. Für diese haben wir sogar eigene Strassen entdeckt, auf welchen es von Rollern wimmelte.

Roller in Teipeh

Roller in Teipeh

Auch sehr eindrücklich fand ich all die Tempel, die mitten in der Stadt stehen.

Tempel

Tempel

Tempel

Tempel

Welcome to Taipei

Nach einer langen Reise sind wir heute Nachmittag im warmen, feuchten Taipeh angekommen. Man fühlte sich wie in der Masoala-Halle: Warm, feucht und voller interessanter Dinge zum anschauen. Am Abend gab es dann die erste Mahlzeit in Taiwan. Ich weiss immer noch nicht, was genau wir gegessen haben, aber es war wenigstens gut. Leider fehlte die Bedienungsanleitung für unser Menu…

Taipeh

Taipeh

Mein geliebter Virenscanner

Irgendwie stehe ich mit meinem Virenscanner (McAfee) auf Kriegsfuss. Regelmässig pfuscht er mir irgendwo rein, aber meldet sich natürlich nicht, nein, es funktioniert einfach etwas nicht, das mit diesem überhaupt nicht zusammenhängt. Zum Einen provoziert er Steam bei Spieleinstallationen regelmässig lustige Fehlermeldungen. Doch zum Glück ist dies in der Hilfe von Steam vermerkte, dass Virenscanner dies manchmal verursachen. Das weiss ich jetzt und kann es beheben wenn es wieder mal auftritt.

Als ich dieses Wochenende mein Spiel für den Ludum Dare 29 als HTML5 Projekt exportieren wollte, beschloss der Compiler, dass das nicht gehe. „Compilation failed“ hiess es da nur, ohne weitere nützlichen Infos. Ich installierte alle Plugins in Eclipse neu, ohne Erfolg. Auch eine umfangreiche Webrecherche förderte nichts zu Tage. Durch Zufall kam ich auf die Idee, den Virenscanner zu deaktivieren und siehe da, es funktionierte Reibungslos. Mein Virenscanner ist anscheinend etwas zu fleissig…

Ludum Dare 29

Dieses Wochenende habe ich das erste mal an einem Ludum Dare teilgenommen (Das ist ein regelmässig online stattfindender Game Jam; http://www.ludumdare.com/compo). Und es hat enorm Spass gemacht. Solch ein „Wettbewerb“ gibt einem nochmals zusätzliche Motivation zu arbeiten. Dadurch dass er nur 48 Stunden dauert (und ich davon erst noch nur 10 Stunden arbeiten konnte), muss man sich auf etwas kleines bzw. auf einen Prototypen beschränken. Doch dadurch kommt man auf ganz neue Ideen, die eventuell später weiterverarbeitet werden. Auch genial finde ich die anschliessende Rating-Phase, bei der alle, die Spiele eingereicht haben, andere Spiele spielen, bewerten und kommentieren. Durch eine geschickte Sortierung anhand von vergebenen sowie erhaltenen Bewertungen erhalten alle Spiele eine angemessene Beachtung (es sind immerhin rund 2000 Spiele). Dadurch erhält man wertvolle Rückmeldungen zum eigenen Spiel von anderen Spieleentwicklern und man sieht sein Projekt in einem völlig anderen Licht und erhält interessante Verbesserungsvorschläge.

Mein eingereichtes Spiel mit dem kreativen Titel LD29 findet sich hier.